Was ist eine Markenpositionierung eigentlich?

  • Strategie
  • Positionierung
  • Identität

Wir erklären, was dahintersteckt.

Abstrakte Visualisierung einer Markenpositionierung.

Markenbildung ist eine strategische Aufgabe. Die Ergebnisse sind zwar (meist) visuell, aber ein effektives Design braucht eine zentrale Idee, wofür eine Marke steht. Welche Werte hat sie und wie zeigen sich diese im Tonfall, im Design und in der Funktion?

Das ist also eine Markenpositionierung: Sie fasst die zentrale Idee der Marke zusammen — und mit ihr die Versprechen, Werte und Qualitäten, die eure Zielgruppe beim Kontakt mit der Marke mitnehmen soll.

Die Positionierung ist für den internen Gebrauch: Sie hilft allen Beteiligten (z.B. Gründern, Team und einer Agentur wie uns), ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, was die Marke ausmacht bzw. was die allgemeinen Kommunikationsziele sind.

Das inspiriert nicht nur die Gestaltung sondern sondern hilft uns auch zu überprüfen, ob wir eure Ziele damit tatsächlich erreichen.

Aber was ist eigentlich eine Markenpositionierung?

Kurz gesagt: Es ist ein Dokument, das die Qualitäten, Merkmale und den Charakter der Marke zusammenfasst. Das Dokument fasst zusammen, was eine Marke zu bieten hat.

Aber Positionierung bezieht sich auch auf die aktive Abgrenzung von Mitbewerbern und die Erzeugung von Relevanz. Es geht um Haltung.

Denn letztlich wollen wir mit einer Marke die Wahrnehmung unserer Zielgruppe prägen. Wir wollen, dass ihr die Qualität der Marke klar wird und gefällt.

Positionierung kann auch bedeuten, eine Nische zu finden oder zu definieren. Wenn ihr nicht gerade ein Produkt für die breite Masse entwickelt, ergibt es Sinn, euch auf eine bestimmte Zielgruppe festzulegen.

An dieser Stelle müssen wir erwähnen, dass jede Positionierung mit der Wirklichkeit übereinstimmen muss. Positionierung ist kein Wunschdenken. Denn: Wenn wir bei der Positionierung übertreiben oder unhaltbare Versprechen machen, dann ist das auf Dauer nicht nachhaltig. Niemand lässt sich gerne in die Irre führen, und ihr verliert mit einer Marke ohne Realitätsbezug einfach eure Kundschaft.

Anatomie einer Markenpositionierung

Eine Markenpositionierung sollte kurz und prägnant sein.

Sie fasst das Produkt oder die Dienstleistung kurz zusammen und gibt an, was sie leistet. Sie nennt Qualitäten und Unterscheidungsmerkmale. Und sie erwähnt, wie die Marke gegenüber eurer Zielgruppe auftritt.

Die Positionierung lässt sich auf Wunsch erweitern:

  • Markenwerte sind Eigenschaften, für die eure Marke steht. In der Regel sind das Begriffe wie „zuverlässig“, „vertrauenswürdig“, oder „freundlich“ (wir formulieren sie gerne prägnanter!).
  • Markenfilter definieren, was eine Marke vermeiden sollte, z. B. „billig“ oder „langweilig“ zu erscheinen.

Ihr braucht Hilfe bei der Positionierung eurer Marke? Wir helfen Gründern, ihre Ideen in überzeugende Marken zu verwandeln. Meldet euch!

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