Braucht euer Unternehmen einen Blog?

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Vermutlich nicht. Unter Umständen ist es trotzdem eine gute Idee.

Eine simple Grafik mit der Aufschrift „Hier wird gebloggt.“

Noch vor wenigen Jahren war es für viele Unternehmen selbstverständlich, in eine Website mit Blog zu investieren. Die Idee dahinter ist sinnvoll: Mit regelmäßigen Artikeln versorgt man die Zielgruppe mit Informationen und zeigt Google, dass die Website aktiv gepflegt wird.

Der Begriff „Blog” ist mittlerweile ein bisschen angestaubt, aber die Strategie ist weiterhin schlüssig. Ganz gleich wie er heißen mag, kann ein Blog eure Website aktuell und relevant halten — und damit Besucher:innen auf eure Website bringen. Zudem schafft ein Blog Flexibilität, wenn ihr Ankündigungen oder Inhalte habt, für die es sonst kein passendes Format auf eurer Website gibt.

Braucht euer Unternehmen also einen Blog? Wir erhalten viele Briefings, in denen ein Blog erwähnt wird, aber er ergibt längst nicht für alle Kunden Sinn.

Es ist eine große Verpflichtung

Die größte Herausforderung ist es, einen Blog wirklich am Laufen zu halten. Selbst mit den besten Absichten gehen vielen Unternehmen schon nach wenigen Wochen die Ideen aus, um ihren Blog interessant und relevant zu halten. Selbst wenn die Ideen sprudeln: Irgendjemand muss die Texte auch verfassen. Dazu braucht es eventuell sogar eine:n Redakteur:in, um die Arbeit verlässlich und professionell zu bewältigen.

Wenn ihr eine mehrsprachige Seite unterhaltet, ist diese Herausforderung noch größer: Normalerweise muss jeder Artikel übersetzt bzw. lokalisiert werden — und je mehr Sprachen ihr anbietet, desto mehr Arbeit bedeutet das.

Kein Wunder also, dass viele Blogs schon bald vernachlässigt werden und wenig neue Artikel erscheinen. Damit veralten die bestehenden Inhalte und der gesamte Zweck des Blogs wird zunichte gemacht.

Ein Blog muss zu eurer Strategie passen

Die beste Chance, dass sich ein Blog für euch lohnt, ist wenn er zu eurer Strategie und euren Website-Inhalten passt. Salopp gesagt: Er sollte nicht nur existieren, damit ihr einen Blog habt. Idealerweise habt ihr tatsächlich viel zu sagen und der Blog ist euer Medium.

Hier ein Beispiel: Im Jahr 2024 haben wir eine Website für die Stadtplanungsagentur TSPA erstellt. Das Unternehmen hat diverse Projekte auf der ganzen Welt, teils in entlegenen Regionen und hat dazu jede Menge interessante Dinge zu sagen.

Für TSPA ergibt ein Blog also absolut Sinn: Ihre Arbeitserfahrungen liefern spannende Geschichten und helfen ihnen nebenbei, relevante Keywords zu besetzen. Ihre Texte entstammen einer echten Erfahrung und sie müssen nichts vortäuschen, nur um den Suchmaschinen zu gefallen.

Dazu kommt, dass sich das Team mit der eigenen Arbeit auskennt, gerne schreibt, und Fotos macht. Zu guter Letzt dient der Blog auch noch als Projektdatenbank, wo das Unternehmen Referenzen für Neukunden sammelt.

TSPA vermeiden also viele der Probleme, die wir anfangt erläutert haben — und das Ergebnis ist ein überzeugender Blog mit immer neuen Inhalten.

Was ihr in Betracht ziehen solltet

Wenn ihr über einen Blog nachdenkt, dann schlagen wir vor, zunächst die folgenden Fragen zu klären:

  • Habt ihr eine Content-Strategie? Ist der Blog eher eine Marketingmaßnahme oder habt ihr viel zu teilen? Müssen gewisse Keywords besetzt werden und schafft ihr das?
  • Habt ihr die Zeit und Ideen für regelmäßige Artikel?
  • Gibt es jemanden in eurem Team, der oder die sich um Texte und Übersetzungen kümmern kann?

„Kann das nicht die KI lösen?”

Ein letzter Rat: Lasst euch nicht von KI-generierten Inhalten verleiten. In Zeiten, in denen immer mehr Texte im Internet von Tools wie ChatGPT geschrieben werden, entstehen immer mehr austauschbare Inhalte ohne neue Ideen. Damit lässt sich schnell ein Blog füllen. Aber Texte ohne Mehrwert, die euch nicht komplett repräsentieren, helfen euch nicht weiter sondern beschädigen eure Marke.

Anstatt das Internet also mit immer neuen KI-Texten zu fluten, konzentriert euch lieber auf eure tatsächlichen Stärken, eure Ideen, und eure Arbeit: Alles, was euch vom kleinsten gemeinsamen Nenner der KI-Texte unterscheidet.

Denkt ihr über einen Blog nach? Wir beraten euch gerne zu Content-Strategie und Format. Meldet euch bei uns.

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